
Postmoderne Zeiten
brechen an
In New York zeigen die Designer diese Woche eine Vorschau auf den Herbst. Das prägende Konzept:
Endlich ein respektloser Umgang mit der Vergangenheit.
Bis kommenden Sonntag kann man sie noch besuchen. Die Ausstellung Postmodernism im Victoria & Albert Museum in London. Umfangreich befasst sie sich mit Design, Mode, Musik und Film zwischen 1970 und 1990. Jean-Paul Goudes Grace-Jones-Kollagen sind ausgestellt, ein Konzertausschnitt der Talking Heads wird gezeigt, dazu Plattencover von New Order, ein Kleid von Cinzia Ruggeri, der Consumer’s Rest Chair von Frank Schreiner, Filmausschnitte aus Blade Runner. Auf der Tafel am Eingang steht: In der Postmoderne steht nicht die Innovation im Mittelpunkt, sondern die neue Anwendung bereits vorhandener Ideen.
Bei den Präsentationen der Pre-Fall-Kollektionen – ein Synonym für "dem-Kunden-mehr-Kaufgelegenheiten-bieten" und eine gute Gelegenheit, zu sehen, wohin die Herbstmode 2012 gehen wird – diese Woche in New York hat man das wahnwitzige Gefühl, die Designer hätten zuvor alle die Londoner Ausstellung gesehen, so prominent ist die Idee des postmodernen Bricolage.
Bei den Präsentationen der Pre-Fall-Kollektionen – ein Synonym für "dem-Kunden-mehr-Kaufgelegenheiten-bieten" und eine gute Gelegenheit, zu sehen, wohin die Herbstmode 2012 gehen wird – diese Woche in New York hat man das wahnwitzige Gefühl, die Designer hätten zuvor alle die Londoner Ausstellung gesehen, so prominent ist die Idee des postmodernen Bricolage.
Mehr Infos unter www.zeit-online.de
(Text und Bild: zeit-online)
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