
Berlin
- Petrol, Grasgrün, Rosarot, Hibiskus –
Farbe ins Spiel bringen vor allem die Designer aus dem Süden der Republik.
In manchen Kleidern würde man durchaus heiraten wollen, andere sind eher für die dunkleren Seiten der Liebe geeignet: Zwischen Elfenbein und Rabenschwarz, Dame und Domina changierten die Entwürfe am zweiten Tag der Fashion Week. Mehr Farbe kommt traditionell dann hinzu, wenn die Designer nicht aus Berlin, sondern aus dem fröhlicheren Süden der Republik stammen.
- Petrol, Grasgrün, Rosarot, Hibiskus –
Farbe ins Spiel bringen vor allem die Designer aus dem Süden der Republik.
In manchen Kleidern würde man durchaus heiraten wollen, andere sind eher für die dunkleren Seiten der Liebe geeignet: Zwischen Elfenbein und Rabenschwarz, Dame und Domina changierten die Entwürfe am zweiten Tag der Fashion Week. Mehr Farbe kommt traditionell dann hinzu, wenn die Designer nicht aus Berlin, sondern aus dem fröhlicheren Süden der Republik stammen.
Schumacher
Die Feinkniestrümpfe sehen nur an zarten Modelbeinen gut aus, dies vorweg zur Warnung. Aber ansonsten versteht es Dorothee Schumacher, Schmeichelhaftes zu entwerfen und das Sich-Feinmachen unkompliziert und keinesfalls bieder aussehen zu lassen: zum Beispiel mit einer Kombination in sanftem Puderrosa aus weiter Wollhose und verschlussloser Lammfelljacke oder mit einem salontauglichen Jogginganzug-Surrogat aus bordeauxrotem Lurexstrick. Typisch für das in Mannheim ansässige Label sind Zusammenstellungen verwandter Farben wie Rosa, Rosarot und Hibiskus; Petrol, Mittelblau und Hellblau oder Absinthgrün und Giftiggelb. Die sanften Texturen mildern jeden Kontrast, echte Pelzkragen (die sich wieder viele trauen) federn ihn noch weiter ab. Und wenn es doch einmal ein kleinteiliges Ethno-Muster gibt, dann wird es ebenfalls in die Ferse der karamellbraunen Pumps eingearbeitet. Auf dass Harmonie herrsche!
Mehr Informationen:
(Foto und Text: www.Berliner-Zeitung.de)
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